Familienaufstellung: Warum die Beziehung zu unserer Mutter so wichtig ist...

Ordnungen der Liebe

Oft herrscht der Glaube, die "Liebe" sei frei und unvorhersehbar, "wo die Liebe hinfällt".

Doch auch die Liebe folgt Ordnungen. Die Ordnungen der Liebe bestehen unabhängig von unseren Wünschen oder Ängsten und vielen davon kennen wir und folgen ihnen bewusst. Wir wissen, wenn wir gegen sie verstoßen, leidet unsere Liebe.

Andere Ordnungen bleiben uns oft verborgen und wir verstoßen gegen sie. Die Folge ist oft, dass unsere Beziehung scheitert. 

Viele der verborgenen Ordnungen der Liebe kommen Familien-Stellen ans Licht. 

 

Ordnungen des Erfolgs

Oft unterscheiden wir zwischen den Bereichen Familie, persönlicher Erfüllung und persönlichem Glück in Beziehungen auf der einen Seite, und den Bereichen Arbeit und Beruf auf der anderen.

Beide folgen den gleichen Gesetzen zu Erfolg und Misserfolg, Glück und Unglück.

Das Familienstellen hat sich zu Beginn vor allem mit den persönlichen Beziehungen befasst. Bert und Sophie Hellinger haben die grundlegenden Ordnungen der Liebe ans Licht gebracht. Als sie anfingen, den Gesetzen von Erfolg und Misserfolg in Arbeit und Beruf, Unternehmen und Organisationen, nachzuspüren, entdeckten sie, dass diese den gleichen Ordnungen folgen.

 

Nach unserer Geburt ist das nächste entscheidende Ereignis die Bewegung zur Mutter, nun als ein gegenüber, die uns an ihre Brust nimmt und nährt. Mit ihrer Milch nehmen wir das Leben außerhalb von ihr.

 

Was macht uns hier erfolgreich und bereitet uns für die späteren Erfolge in unserem Leben und in unserem Beruf vor? Sie als die Quelle unseres Lebens zu nehmen, mit allem, was von ihr zu uns überfließt. Mit ihr nehmen wir unser Leben. Dieses Nehmen ist aktiv. Wir müssen saugen, damit ihre Milch fließt. Wir müssen rufen, damit sie kommt. Wir müssen uns freuen über das, was sie uns schenkt. Durch sie werden wir reich.

Später in Leben zeigt sich: wem es gelang, seine Mutter auf diese Weise voll zu nehmen, der wird erfolgreich und glücklich. Denn wie jemand zu seiner Mutter steht, so steht er zu seinem Leben und zu seinem Beruf. Soweit er seine Mutter ablehnt, soweit lehnt er auch das Leben ab und seine Arbeit und seinen Beruf.

Wie jemand sich über seine Mutter freut, so freut er sich am Leben und an seiner Arbeit. So wie seine Mutter ihm gibt, ihm immer mehr gibt, wenn er von ihr mit Liebe nimmt, so schenkt ihm sein Leben und seine Arbeit im gleichen Maße Erfolg.

Wer Vorbehalte gegen seine Mutter hat, der hat sie auch gegen das Leben und gegen das Glück. Wie seine Mutter sich von ihm als Folge seiner Vorbehalte und seiner Ablehnung, so zieht sich das Leben von ihm zurück und sein Erfolg. 

 

Die Hinbewegung zur Mutter

Dem Nehmen der Mutter steht bei vielen eine frühe Erfahrung entgegen. Sie erlebten eine frühe Trennung von der Mutter. Zum Beispiel, wenn sie für eine Zeitlang weggegeben wurden, oder wenn die Mutter krank war und zur Erholung gehen musste, oder wenn wir krank waren und sie uns nicht besuchen durfte. Diese Erfahrung hat eine tiefgreifende Veränderung in unserem späteren Verhalten zur Folge. Der Schmerz der Trennung und die Hilflosigkeit ohne sie, die Verzweiflung, nicht zu ihr gehen zu können, wo wir sie so sehr gebraucht hätten, führt zu einer inneren Entscheidung.

Zum Beispiel: „Ich gebe sie auf.“ „Ich bleibe allein.“ „Ich bleibe auf Abstand zu ihr.“ „Ich wende mich von ihr ab.“

 

Eine früh unterbrochene Hinbewegung zur Mutter erweist sich später als ein entscheidendes Hindernis für den Erfolg in unserer Arbeit, in unserem Beruf und in unserem Unternehmen. Auch hier kommt es darauf an, dass wir auf den Erfolg zugehen, statt zu warten, dass er zu uns kommt. Zum Beispiel wenn wir auf den Lohn warten, ohne zuvor die entsprechende Leistung zu bringen, wenn wir andere vorschieben, statt selbst zuzupacken und uns eher zurückziehen als auf jemanden und auf eine Arbeit mit Freude zuzugehen.

Jeder Erfolg hat das Gesicht der Mutter.
 Wir gehen also auch hier zuerst innerlich auf unseren Erfolg zu und gehen auf andere Menschen zu, bereit, für sie etwas zu leisten, bereit, ihnen zu dienen, statt zu zögern und stehen zu bleiben und zu warten, dass sie sich bewegen. Wir gehen also auf sie zu, wir gehen auf unseren Erfolg zu, Schritt für Schritt, und spüren bei jedem Schritt unsere Mutter liebevoll hinter uns. Mit ihr verbunden, sind wir für unseren Erfolg gerüstet und kommen bei ihm an, wie wir bei unserer Mutter angekommen sind. Bei ihr zuerst und jetzt bei ihm. 

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Bleisch Nicole

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